Teilzeit bei Neoskop oder “Papa, was machen wir heute Nachmittag?”

von Sarah Lehneke
23.02.2018

Kreative Kopfarbeit braucht Freiraum! Flexible Arbeitszeitmodelle wie beispielsweise Teilzeit, sind daher gerade bei jungen Digitalagenturen, wie Neoskop, eine Selbstverständlichkeit. Die Basis hierfür ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir haben mit Familienvater und Projektleiter Jens über seinen persönlichen Weg und seine Agenturerfahrungen gesprochen. 

Hallo Jens! Du arbeitest Teilzeit bei Neoskop als Projektleiter. Warum?

Jens: Als werdender Vater stand damals für mich fest, dass ich viel Zeit mit meinen Kindern verbringen möchte. Nachdem unser erstes Kind zur Welt kam, habe ich mir ein komplettes Jahr Elternzeit genommen. Es war einfach eine tolle Erfahrung - kann ich nur jedem Vater empfehlen. Danach bin ich in die Teilzeit gestartet, auch weil meine Frau mir dies ermöglicht hat. Mittlerweile hat sich alles eingespielt und klappt wunderbar.

Wie war Deine Job-Suche?

Jens: Am Anfang meiner Suche war ich sehr skeptisch, ob ich im Agenturumfeld eine Stelle im Bereich Projektleitung finde, da ich weiß, wie zeitintensiv Projekte sein können und Teilzeit deshalb schwierig ist. Trotzdem ließ ich mich davon nicht abschrecken. Ich war dann doch positiv überrascht, dass sich relativ schnell etwas ergab und ich mich nicht wie auf dem Abstellgleis fühlte. 

Bei Neoskop war Teilzeit also kein Problem?

Jens: Überhaupt nicht. Bereits im Bewerbungsgespräch habe ich gemerkt, dass die beiden Agenturchefs total offen sind für flexible Arbeitszeiten. Philipp hat selbst auch zwei Kinder und kann mich daher gut verstehen. Wir haben lange über mein Aufgabengebiet gesprochen und haben uns letztendlich darauf geeinigt, dass ich vormittags gut kleinere Kunden betreuen kann. In dieser Zeit fallen erfahrungsgemäß auch die meisten To do’s und Abstimmungen an. 

Wie sieht es denn mit Überstundenausgleich bei Neoskop aus?

Jens: Wenn wirklich einmal Überstunden anfallen - was in heißen Projektphasen durchaus auch vorkommen kann - darf man diese natürlich nach Absprache mit dem Team-Lead abbummeln. Ich persönlich mache fast nie Überstunden und gehe fast immer pünktlich nach Hause und kann den Nachmittag mit meinen Kindern genießen. Meine Freizeit wird akzeptiert, das schätze ich, denn ich kenne das auch ganz anders. 

Wie sieht es mit Home Office aus?

Jens: Wenn man mal Handwerker zu Hause hat oder eine Keynote oder ein Angebot in Ruhe fertig machen will, kann man natürlich ab und zu mal ins Home Office. So häufig wird es aber gar nicht in Anspruch genommen, da der Kaffee hier vermutlich besser ist als bei den meisten zu Hause (lacht).  

Was schätzt Du sonst noch an Neoskop?

Jens: Ich find's super, dass ich an Workshops und Seminaren teilnehmen kann, um mich weiterzubildenden. Auch intern wird viel Wert auf Weiterbildung gelegt. So gibt es beispielsweise die NeoTecademy, den TechTalk oder auch Workshops zum Thema Design-Thinking. Außerdem finde ich die größeren Team-Events, wie z.B. unserer Neoskop-Offsite super. Ich bin schon gespannt, wohin es dieses Jahr gehen wird. 

Vielen Dank für das Gespräch, Jens!

Jens: Gerne, bis morgen dann! Ich muss jetzt los in den Zoo.