ReCap zum PM Camp Hamburg 2018: Projektmanagement at its best

von Tabea Riedmayer
08.05.2018

"Menschen auf Augenhöhe zusammenbringen, um von- und miteinander zu lernen und gemeinsam die Zukunft im Projektmanagement zu gestalten" - unter diesem Motto stehen die PM Camps, die am 27. & 28. April zum dritten Mal in der schönen Hansestadt Hamburg veranstaltet wurden.

Die Mischung macht's.

Da die Teilnehmer gemeinsam entscheiden, was auf der Tagesagenda steht und auch die Diskussionsthemen im Voraus von den Teilnehmern selbst erstellt und anschließend moderiert werden, ist das Camp eine gute Mischung aus dem Konzept des BarCamps und Open Space.

Aufgrund dieser unkonventionellen Form einer Konferenz, stolpert man auch häufig über Bezeichnungen wie „Unkonferenz“ oder „Ad-Hoc-Nicht-Konferenz“ - da hört sich BarCamp doch eindeutig spaßiger an ;)

BarCamp in einem Satz: Menschen sollen die Gelegenheit haben, sich ganz ungezwungen auszutauschen und zu netzwerken - ganz ohne Hierarchien.

Da sich eine solche Veranstaltung natürlich nicht ausschließlich durch Spenden finanzieren lässt, sind Tickets ab 98€ Voraussetzung für die Teilnahme. Aber Early-Birds aufgepasst: Am besten kümmert ihr euch so früh wie möglich um ein Ticket, denn die begrenzten Teilnehmerplätze sind heiß begehrt!

Zum Glück konnten auch wir noch einen Platz ergattern und haben unsere Projektmanagerin Lara nach Hamburg geschickt um sich dort über die neuesten Trends und Erfahrungen rund um das Thema Projektmanagement auszutauschen.

Neoskop schaut über den Tellerrand.

So war es fast schon metaphorisch, dass Lara mit der Fähre ablegte und über die Elbe zum PM Camp schipperte.

Der Kopf war nun frei und auch die Vorstellungsrunde #beschreibdichmit3Hashtags lockerte die Teilnehmer auf, sodass ein respektvoller und offener Austausch auf Augenhöhe möglich war. Egal ob alt oder jung, erfahren oder unerfahren — mit jedem war man sofort per DU. 

Learning-by-doing anstatt Frontalunterricht.

Da dieses BarCamp fachlich an das Thema „Projektmanagement“ gebunden war (daher auch PM Camp), lag es nicht fern, dass alle Sessions einen Bezug  zu diesem Thema hatten. Man konnte zwischen Vorträgen der verschiedensten Themen wählen. So gab es – um nur ein paar zu nennen – sowohl Austausch über Best Practices und Tools für optimales Wissensmanagement in Unternehmen als auch über die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und die dadurch hervorgerufenen neuen Touchpoints in der Werbekommunikation.

Eine weitere Session beschäftigte sich anhand gemeinsamer Brainstormings mit Best-Practice-Beispielen und gern genutzten Projektmanagement-Methoden. So entstand beispielsweise ein reger Austausch darüber, wie in anderen Unternehmen und Agenturen Meetings durchgeführt werden oder wie dort das Zeitmanagement gehandhabt wird. Unser wöchentliches Stand-Up-Meeting zum Austausch über die verschiedensten internen und externen Projekte, fand dabei großen Anklang. Das Stand-Up pusht dabei nicht nur die Motivation, Projekte erfolgreich durchzuführen und sich selber weiterzuentwickeln, sondern hilft auch dabei, aus dem persönlichen Tunnel auszubrechen und seine Projekte mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Endlich Montag!

Besonders inspirierend fand Lara den Impulsvortrag „Endlich Montag! oder was hat New Work mit uns Projektmanagern zu tun“ von Nadja Petranovskaja. Nadja ist Wirtschaftspsychologin und kann auf jahrelange Erfahrungen sowohl im Projektmanagement als auch als Coach rund um das Thema Menschen, Arbeit und Motivation zurückblicken.

Denn was letztendlich in jeglichen Projekten zum Erfolg führt, sind „Menschen, die ihre Arbeit gern tun und sich auf jeden Montag freuen“ (Nadja Petranovskaja). Wie wandelt New Work die Arbeitswelt? Wie überwindet man den Zustand des Stillstandes im Wandel der Zukunft und was ist eigentlich unsere Wunderwaffe mit der wir uns Veränderungen positiv nähern können?

„Endlich Montag“ hat dabei eher wenig mit der Arbeit an sich zu tun, sondern ist eine Lebenseinstellung. Denn wenn man die Zeit mit Dingen verbringt, die einem Spaß machen und einen erfüllen, dann ist der Montag keine Last mehr. Freude an dem zu haben, was man tut, hilft dabei, nicht die halbe Woche mit Aktivitäten oder auch Arbeit zu vergeuden, die einem nichts bedeuten. Unzufriedenheit und Unglücklichsein wären dadurch vorprogrammiert.

Bei Neoskop gehört New Work bereits zum Arbeitsalltag.

Wie oben durch das Stand-Up-Meeting auch schon kurz angerissen, wird das Thema New Work bei uns von Anfang an groß geschrieben. So legen wir viel Wert auf unsere Unternehmenskultur, gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen sowie auf die angenehme Gestaltung des Arbeitsumfelds. 

Denn wie Nadja Petranovskaja bereits sagt: die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn man sich auf den Montag freut und gerne zur Arbeit geht.

Erfahrt mehr über unser „New Work“-Konzept und unsere Arbeitsweise in unserem Blog - was bedeutet Offsite und wie sieht eigentlich ein Tag im Leben eines Projektmanagers bei uns aus?

Weitere Infos zum PM Camp, die in vielen europäischen Städten statfinden, bekommt ihr hier.

Lasst euch inspirieren, viel Spaß!