Project Comet und die Suche nach dem einen Tool für UX-Design

von Fritz Benning
05.01.2016

Die User Experience rückt immer stärker in den Fokus, wenn es darum geht erfolgreich digitale Plattformen zu entwickeln. Und ausgerechnet im Umfeld von Usability & nutzerzentrierten Design, sind es die UX-Designer, die Kompromisse bei den eigenen Werkzeugen eingehen müssen. Adobe will das nun ändern und rief deshalb Project Comet ins Leben.

Community Tour

Project Comet ist eine App für UX-Design, welche von Grund auf neu aufgebaut wird. Beim Community-Tour-Stop in Hamburg hatten wir nun das Glück als einer von wenigen schon einen ersten Blick auf den aktuellen Stand von Project Comet zu werfen. Alle Anwesenden haben außerdem einen Alpha-Zugang erhalten und so können wir auch weiterhin aktiv an der Entwicklung teilhaben und uns einbringen.

Weshalb wir neue Tools brauchen

Dann kam Project Comet

Mit Project Comet möchte Adobe nun verlorene Nutzer zurückgewinnen und geht dabei sogar noch einen Schritt weiter. So soll die neue App nicht nur als Alternative zu Sketch ins Rennen geschickt werden, sondern beim gesamten Gestaltungprozess vom Wireframing bis zum Prototyping zum Einsatz kommen.

Welches Potenzial in Project Comet steckt, kann man schon jetzt an ein paar Funktionen erahnen.

Repeat Grids

Das bei Project Comet neu gedacht wird, sieht man zum Beispiel wunderbar an der Funktion “Repeat Grid”. So kann man schnell eine Reihe bzw. ein Gitter von gleichen Elementen erstellen, die dennoch individuelle Inhalte beherbergen können. Gerade im Zeitalter, in dem wirklich alles Digitale auf Grids basiert, macht das die Arbeit deutlich schneller.

Design with Data

Ein weiteres Feature von Project Comet, das mich sehr begeistert hat, ist die Möglichkeit sehr einfach aus Tabellen oder sogar direkt von Websites Inhalte in das Design zu importieren. So kann man schnell mit echtem Content arbeiten und auf Lorem ipsum verzichten.

Prototyping

Unser Fazit

Bis Project Comet fertig ist, wird sicherlich noch einige Zeit ins Land gehen. Auf jeden Fall schwirren in der Testing-Community noch viele Ideen und Wünsche durch den Raum, die man noch umsetzten könnte. Eine Beta-Version wurde nun für Ende 2016 angekündigt.

Es ist definitiv spannend, jetzt schon zu sehen, wie die Zukunft des UX-Designs aussehen könnte und ich bin sehr froh darüber, dass immer mehr frischer Wind in die Tool-Chain für Designer kommt.

Titelbild: Adobe