Mensch. Maschine. Heartworking.

von Björn Pitzschke
27.01.2012

Schon im ersten Jahr der Neoskop-Zeitrechnung entstand der Gedanke, unsere Freunde, Partner und Kunden mit einem selbstgestalteten Notiz- und Skizzenbuch zum Jahresende zu beglücken. Wie so oft in Agenturen gingen auch wir das Thema Weihnachtsgeschenk zu spät an und es entstand eine Art Notlösung, die sich als Glücksgriff entpuppte: Eine handgenähte Filztasche mit Neoskop-Signet als Schutzhülle für ein handelsübliches Moleskine. Das Schöne an der "Notlösung": Ihre Besitzer können auch die folgenden Brandbooks in der Schutzhülle verstauen.

Folgende Brandbooks?

Richtig. Bei Edition No. 1 und No. 2 soll es nicht bleiben! Unsere Idee: Jedes Jahr arbeiten wir mit einem Künstler zusammen, um eine neue Edition zu kreieren. Dieses Jahr hatten wir uns vorgenommen etwas rechtzeitiger zu starten. Und wir wollten nicht nur die Hülle, sondern das Innerste des Brandbooks gestalten. Was lag dabei näher als jene Illustratorin zu fragen, die schon für die Illustrationen auf unserer Website im wahrsten Sinne verantwortlich zeichnete und zusammen mit Tobias Hartwig dem Neoskop-Corporate Leben eingehaucht hatte: Franka Frey.

So kam es, dass wir uns schon im September das erste Mal mit Franka in den neuen Neoskop-Räumen trafen, um über das Layout und vor allem über das Konzept für das Brandbook zu sprechen. Schnell war klar, dass wir mit den Illustrationen etwas über die Art und Weise unserer Arbeit erzählen wollten - über unser Selbstverständnis. Erst später im Prozess tauchte ein Begriff wieder auf, den wir schon zum Start von Neoskop in einem Claim gebraucht hatten: Heartworking.

Bis zum letzten Tropfen

Ich denke, auch Franka muss die Arbeit am Brandbook als "heartworking" empfunden haben. Einige Bilder kristallisierten sich schnell heraus, andere mussten erst mühsam gefunden und geschliffen werden. Ein ganz normaler Prozess. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Arbeit im Analogen nicht von der im Digitalen. Um eine Textpassage aus dem Buch aufzunehmen:

„Ideen lassen sich nicht literweise und am Fließband produzieren. Kreativität braucht Raum und die richtigen Zutaten.“

Inzwischen sind die Illustrationen fester Bestandteil unseres Corporate Designs und mit Neoskop verbunden wie unsere Wortmarke oder das "Special-K". Vielleicht ändert sich das eines Tages. Warum nicht? Wir bleiben ständig in Bewegung. Wechseln den Blickwinkel. Überwinden scheinbare Gegensätze. Was bleiben wird ist unser Name und das Versprechen, die Dinge immer wieder neu zu betrachten.