K.L.A.U.S. – Eine Lern-App für die Leibniz Universität

von Alina Lipka
22.12.2016

Im Rahmen einer Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover unterstützt Neoskop die Entwicklung einer Examens-Lern-App, die für eine erfolgreichere Klausurenphase sorgen soll.

Mehr Motivation und Erfolg für die Klausurenphase!

Vielen Studienanfängerinnen und -anfängern fällt der Übergang von der Schule zur Universität schwer. Unterschiedliche Wissensstände, frei wählbare Stundenpläne und schwierige Klausuren bereiten dem einen oder anderen in den ersten Semestern Bauchschmerzen. Mangelnde Vorbereitung ist ein Grund für hohe Durchfallquoten in den Klausuren.

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover möchte das ändern. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Motivation und Erfolg für die Erstsemester zu schaffen:

„Da wir gegen die hohe Durchfallquote der Grundlagenklausuren ankämpfen und den Übergang von Schule zum Studium erleichtern möchten, haben wir eine Reihe an Maßnahmen konzipiert. Eine App, mit der Lernzeiten getrackt und verglichen werden können, ist eine davon.“

— Birga Stender, Geschäftsführerin der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover

Einblicke in das Arbeitsumfeld einer Agentur

Auch bei Neoskop wissen wir, dass Praxiserfahrungen während des Studiums wichtig sind: Man erhält wichtige Qualifikationen, die den Berufseinstieg erleichtern, oder lernt Unternehmen kennen, bei denen man nach dem Studienabschluss möglicherweise einsteigen kann. Deswegen unterstützen wir Studierende dabei, Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten.

Schwerpunkt bei Neoskop ist die Entwicklung. Das macht sich auch in der Teamzusammenstellung bemerkbar: Mittlerweile arbeiten bei Neoskop zwölf Entwickler und eine Entwicklerin, die gleichmäßig im Back-, Frontend und Testing aufgeteilt sind. Unser Entwicklungsleiter Maik Jablonski hat die Kooperation mit der Leibniz Universität angeregt:

„Lernen an einem Projekt stellt eine realitätsnahe Herausforderung dar. Neoskop hat vielfältige Erfahrungen in der Entwicklung von hybriden Web-Apps und unterstützt die Studierenden bei K.L.A.U.S. vornehmlich mit Konzept und Design.“

— Maik Jablonski, Leiter Entwicklung bei Neoskop

App-Entwicklung als Praxis-Projekt

Bei Neoskop setzen wir auf interdisziplinäres Arbeiten. Auch die Studierenden der Leibniz Universität machen bei der App-Entwicklung diese Erfahrung: Frontend, Backend, Design und Projektmanagement müssen in den Teams auf einen Nenner kommen. 

An der App arbeiten zwei Studiengruppen à acht Teilnehmer. Die Deadline ist Anfang Februar. Zum Sommersemester ist die Pilotphase mit ersten Studierenden geplant.

Unser angehender Mediengestalter Bassel gibt der App ihr Gesicht: er hat zwei Vorschläge für einen Charakter erarbeitet, die mit den Studierenden diskutiert wurden. Aktuell arbeitet er am Feinschliff und an passenden Motiven zu den Lerntipps, die in die App integriert werden.

„Durchschnittlich arbeiten wir 15 Stunden an dem Projekt. Die Anforderungen waren sehr explizit. Gut ist, dass wir bei der Umsetzung viele Freiheiten haben und an einem echten Projekt lernen können!“

— Robin T., 7. Semester Informatik, Projektleiter für eine Gruppe

„Was sind die großen fachlichen Herausforderungen? Wie ist es in einem größeren Team zu arbeiten? Wie geht man mit einer anderen Herangehensweise des Kunden um? All diese Fragen beschäftigen uns in dem Software-Projekt. Eine interessante Erfahrung!“

— Till D., 7. Semester Informatik, Projektleiter der zweiten Studiengruppe

„Wir arbeiten insgesamt mit acht Leuten an dem Projekt. Die Zusammenarbeit macht echt Spaß und wir lernen viel dazu!“

— Theresa H., 7. Semster Informatik, arbeitet im UX-Team

Mehr vom NeoBlog: